Allgemeines:

Die Hundeschulung verpflichtet sich, die ihr übertragenen Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen, sowie mit der gebührenden Sorgfalt und Kompetenz zu erfüllen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Kunde/die Kundin die Hundeinstruktorin über alles Notwendige informiert.

Der Übungsplatz darf nur mit einem versäuberten Hund betreten werden.
Auf dem Übungsplatz und dem öffentlichen Trainingsgelände ist der Hundekot aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Der Übungsplatz darf erst betreten werden, wenn die Hundeinstruktorin vor Ort ist. Die Teilnehmer halten sich an ihre Anweisungen. Die Hunde dürfen nur abgeleint werden, wenn dies ausdrücklich gesagt wird. Der Hundehalter ist verpflichtet seinen Hund so zu halten, dass eine Gefährdung von Sachen, Personen und Tieren ausgeschlossen werden kann.

Es wird keine Erfolgsgarantie abgegeben. Der Erfolg des Trainings ist massgeblich vom Kunden/der Kundin selbst abhängig, da nur er/sie selber die notwendige, konsequente Umsetzung des Trainingsplanes und der Anordnungen der Hundeinstruktorin in der Hand hat.

Die Unterlagen, die von der Hundeschulung ausgehändigt werden, dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht kopiert oder weitergegeben werden. Filmaufnahmen und Fotos die im Zusammenhang mit der Hundeschulung stehen, dürfen ohne schriftliche Einwilligung nicht weiter verwendet werden. Vor einer Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen aus den Schulungen auf der Internetseite, auf fb oder in Werbeinseraten, wird der Kursteilnehmer um sein Einverständnis gefragt.


Bedingungen für die Teilnahme an einer Schulung:


♦ Alle in der Schweiz erforderlichen Impfungen müssen gemacht sein

♦ Der Hund muss entwurmt und in einem guten Zustand sein


Anmeldung - Anmeldebestätigung - Bezahlung:

Die Anmeldung für eine Schulung ist verbindlich. Die Kursteilnahme ist erst gesichert, wenn die Überweisung stattgefunden hat. Ansonsten besteht kein Anspruch auf eine Kursteilnahme.
Bei einer Annullation wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 50.00 erhoben. Zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr werden Ihnen folgende Annullationskosten in Prozenten der Kurskosten in Rechnung gestellt: Bis 21 Tage 0%, 20-10 Tage 50%, 9-0 Tage vor Kursbeginn 100%.
Erfolgt die Einzahlung zu spät oder gar nicht, sieht sich die Hundeschulung gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten.
Bei Schulungen, bei welchen die Dauer der Lektionen nicht im Voraus bestimmt werden kann, gelten spezielle Zahlungsbedingungen. Diese werden explizit bei der jeweiligen Schulung und/oder auf der Anmeldebestätigung erwähnt.

 

Ausschluss - Rückforderung - Verhinderung - Annullierung :

Undiszipliniertes Verhalten hat unweigerlich den Kursabbruch und/oder einen Kursausschluss zur Folge.
Eine Rückzahlung der Kursgebühren oder auch eines Teiles der Kursgebühren ist nicht möglich.

Der Teilnehmer hat die Pflicht, die Hundeinstruktorin über jede Form von Verhaltensauffälligkeiten, die im öffentlichen Bereich relevant sind (wie Angst, Aggression, Unsauberkeit, Vokalisieren), vor Trainingsbeginn zu informieren. Dies gilt insbesondere für Hunde, die aggressives Verhalten gegen Artgenossen und Menschen zeigen, die vorgeschichtlich bereits in einen Beißvorfall verwickelt waren oder die ordnungsrechtliche Auflagen haben. Wird dieser Pflicht nicht nachgegangen, führt dies zum sofortigen Ausschluss des Kursteilnehmers und seines Hundes. Die bereits geleisteten Kursgebühren werden nicht zurückerstattet.

Persönliche Ferien, Krankheit oder Unfall berechtigen nicht zur Verlängerung des Abonnements. Nach Absprache mit der Hundeinstruktorin können, nach Möglichkeit, verpasste Lektionen in anderen Schulungen nachgeholt werden (keine Garantie).
Bei Privatlektionen muss bei Verhinderung seitens des Kunden/der Kundin die Hundeinstruktorin mind. 24 Stunden vor vereinbartem Termin telefonisch benachrichtigt werden (Combox), ansonsten wird die volle Kursgebühr zuzüglich allfälliger Wegpauschale verrechnet.

Der Kunde/die Kundin ist selber für die Informationsbeschaffung der jeweiligen Trainingsorte verantwortlich.

Aus wichtigen Gründen kann eine Schulung von der Hundeinstruktorin abgesagt, abgebrochen oder verschoben werden. Sollte der ganze Kurs annulliert werden, so erhalten Sie von der Hundeschulung rechtzeitig Bescheid – die Kursgebühr wird Ihnen dann zurückerstattet (sofern bereits entrichtet).

 

Meldung von Vorfällen:

Nach Art. 78 der Tierschutzverordnung (TSchV) sind Tierärztinnen und Tierärzte, Ärztinnen und Ärzte, Tierheimverantwortliche, Hundeausbilderinnen und Hundeausbilder sowie Zollorgane verpflichtet, der zuständigen kantonalen Stelle Vorfälle zu melden, bei denen ein Hund Menschen oder Tiere erheblich verletzt hat oder ein übermässiges Aggressionsverhalten zeigt.

Wird in einer Schulung ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz begangen wie z.B. einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt, es in Angst versetzt oder in anderer Weise seine Würde missachtet etc., kann durch die Hundeinstruktorin eine Anzeige erstattet werden.



Haftung im Schadenfall:

Die Hundeschulung haftet dem Kunden/der Kundin oder Dritten gegenüber nur für Schäden, welche durch Ihre Anweisungen und korrekter Umsetzung des Kunden/der Kundin während den Schulungen aufgrund klarer Sorgfaltspflichtverletzung seitens der Hundeschulung entstanden sind. Dies ausschliesslich im Rahmen der von der Inhaberin der Hundeschulung abgeschlossenen Haftpflichtversicherung. Der Kunde/die Kundin ist verpflichtet, die Instruktorin vor der ersten Lektion über sämtliche Verhaltensauffälligkeiten des Tieres, wie z.B. Aggressivität etc. und jegliche Krankheiten zu informieren. Der Kunde/die Kundin verpflichtet sich, alle in der Anmeldung angegebenen Daten wahrheitsgetreu gemacht zu haben. Sollten diese Informationen nicht wahrheitsgetreu oder ganz unterlassen werden, haftet der Kunde/die Kundin für alle durch das Tier verursachten Schäden.

Der Kunde/die Kundin bestätigt, dass er über eine gültige Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von der in seinem Wohnkanton vorgeschriebenen Höhe verfügt, der Nachweis ist auf Verlangen vorzuweisen.


Schlussbestimmungen:

Alle nicht definierten Bestimmungen unterliegen der eidgenössischen Gesetzgebung.
Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist Uster (ZH).